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Ewige Ruhestätte ist eine 100-seitige Abhandlung, die in einfachem und flüssigem Persisch gehalten ist. Sie beschreibt die besonderen Grundsätze, Bräuche und Rituale der Ahl-e Haqq. Der angenehme Stil und die Einfachheit von Hadj Nemats Prosa ermöglichen es dem Leser, die Inhalte leicht zu erfassen und zu verstehen; durch den Einsatz der persischen Sprache soll auch die nicht-kurdische Leserschaft angesprochen und das Verständnis bei dieser Gruppe gesteigert werden, so dass sie sich ein korrektes Wissen über die Religion der Wahrheit aneignen kann.

Ewige Ruhestätte besteht aus 25 Kapiteln, wobei jedes Kapitel ein spezielles Thema behandelt, das sich auf die Ahl-e Haqq bezieht: Theophanien, aufeinanderfolgende Leben, der Koran mit seinen 32 Abschnitten, Treueschwur, Gebetsversammlungen und spirituelle Gesänge, Fasten und das Wachsenlassen von Schnurrbärten.

Der Autor nennt unter anderem folgenden Grund für die Niederschrift dieses Werks: „Weil einige angesehene und kluge Personen, deren Vorväter zu den Ahl-e Haqq gehörten, in Bezug auf die Religion der Wahrheit verärgert sind... „[ist es an diesem] bescheidenen Diener, Hadj Nemat... jede Art von Verdacht aus den Herzen unserer wahren Freunde zu verbannen... [und] auf die Order des Heiligen Geistes hin eine Reihe von heiligen Argumenten anzuführen... die unsere Freunde lesen... und die ihnen Gewissheit verschaffen sollten, damit sie wieder zur Wahrheit zurückkehren und wieder das ursprüngliche Band zur Religion der Wahrheit ergreifen.“ Er fährt fort: „Gemäß der Order des Königs aller Heiligen wurde ich beauftragt, die Gesetze und Rituale der Religion der Wahrheit in persischer Sprache zu erlassen, von ihren Grundprinzipien bis hin zu ihren Sekundäraspekten.“

Hadj Nemat war der Meinung, dass weder Religion noch Menschen ganz ohne jegliche Wahrheit seien – niemand sollte folglich vorschnell weggeschickt oder zurückgewiesen werden. Ihm zufolge ist der beste Weg, die Wahrheit zu erkennen, alle Menschen und Religionen als gut anzusehen und niemanden zurückzuweisen oder abzulehnen. Er glaubte, dass die Essenz der Religion in allen Glaubensrichtungen dieselbe ist, und dass nur ihre Sekundäraspekte sich ändern. Am Ende betont er, dass jeder, der Ali erkennt, auch Gott erkennt; und dass im Herzen eines jeden, der sich selbst erkennt – der sein Wesen reinigt – ein Funke von Alis Essenz erstrahlt.

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